Lenny (Messi)

Patenhund seit 07/2026
Lenny (weiß), ehemals Messi, wurde vor 2 Jahren von seinen Adoptanten an FFF zurückgegeben.
Als Begründung wurde uns genannt, er sei zu dominant im Hinblick auf Hunde aber auch in Bezug auf Menschen, was sich durch knurren und nach vorne gehen äußert. Wir suchten lange nach einer geeigneten Pflegestelle, die Erfahrung hat mit schwierigen Hunden.
Letztendlich fanden wir diese und seit 2 Jahren wird mit ihm gearbeitet und er hat sich dort gut eingelebt. Da er immer noch Baustellen, jetzt auch in gesundheitlicher Hinsicht hat, haben wir entschieden ihn nicht mehr zu vermitteln, sondern ihn als Patenhund auf seiner Pflegestelle, wo er sich mit der vorhandenen Hündin auch gut versteht, zu lassen. 
Wir wünschen ihm alles Gute und sind sicher, dass er dort das findet, was er vorher nicht hatte. 

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Manchego

Manchego (Dauerpflegehund seit März 2026) – jetzt Jan- kam 2020 als bereits 10jähriger nach Deutschland. Es fand sich dann auch sehr schnell eine Familie, die zu ihrem älteren Rüden einen Freund sucht. Leider hatte die Vermittlung keinen so glücklichen Ausgang, denn jetzt im Alter von 15 Jahren musste Jan noch einmal umziehen. Glücklicherweise erklärte sich seine ehemalige Pflegestelle bereit, den alten Herrn wieder aufzunehmen. Natürlich ist an einen erneuten Wechsel nicht zu denken und so zieht Jan auf der Dauerpflegehund/Patenseite ein.

Sein Gesundheitszustand ist altersentsprechend, aber noch soweit ok. Er liebt es, noch kleine Spaziergänge und seine Kontrollrunden durch den Garten zu machen.

Wir wünschen Jan, dass er all das noch möglichst lange geniessen kann.

Wir danken der Patin Kerstin Vedder für ihre Unterstützung.

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Otto

OTTO    (Dauerpflegehund seit Dezember 2025)

Der grosse Schwarze mit den vielen Baustellen.

Eigentlich war sein Schicksal schon besiegelt, denn Otto war -knapp 5jährig- bereits in der Tötungsstation Badajoz gelandet. Aber der Hundegott hatte noch einmal ein Einsehen und so wurde er von der Mehnert Stiftung übernommen.

Als er uns gemeldet wurde, gross, schwarz, Leish positiv, stark vernarbt und dazu ein Mobbingopfer – hmmmm.   Aber Wunder geschehen immer wieder und da war die Pflegestelle, die Otto einen Platz anbot.

Otto startete in ein neues Leben. Hier stellte sich dann aber heraus, es gibt noch mehr Baustellen – Schultergelenk, Darmprobleme und ganz aktuell humpelt Otto auf 3 Beinen.

Hat so ein Hund eine Chance auf Adoption? Einhellige Meinung, das geht gegen 0.

Aber wieder Glück im Unglück – Otto darf mit all seinen Problemen als Dauerpflegehund dort bleiben, wo er aktuell ist.

Dass er sich gut aufgehoben fühlt, zeigen die Fotos und wir wünschen Otto und seiner Pflegestelle, dass die Baustellen weniger werden und Otto noch eine lange Zeit sein neues Leben geniessen darf.

Wir danken Dennis Witton, dass er Otto mit einer Patenschaft unterstützt.

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Samba

SAMBA (Dauerpflegehund seit September 2025) Im Spätherbst 2024 wurde die 12jährige Samba von ihren Besitzern ins Tierheim abgeschoben, angeblich ein Zeitproblem ☹. Für die betagte Hundedame brach eine Welt zusammen, sie war sehr unglücklich und zog sich zurück. Die Chancen in Spanien gingen für Samba gegen Null und so wurden wir gefragt, ob es für sie hier eine Möglichkeit gab. Das Glück war da auf Sambas Seite, eine Pflegestelle war bereit und so durfte Samba Anfang Dezember 2024 einreisen. Ja, altersbedingte Baustellen waren vorhanden und sie musste auch wieder Gewicht zulegen, aber im Grossen und Ganzen bezeichnete ihre Pflegemama sie als „ein rundherum entzückendes noch sehr fittes Schmuse-Wesen“. Also haben wir Samba auf der Vermittlungsseite vorgestellt. Sicher wäre sie eine prima Begleiterin für eine ältere Familie gewesen – nur leider hat sich niemand für sie interessiert. Jetzt mit 13 Jahren soll Samba auch nicht mehr umziehen und wird als Dauerpflegehund dort bleiben wo sie ist. Sie darf die weichen Körbchen, die liebevolle Zuwendung, den Garten und das von ihr geliebte mitfahren im Auto hoffentlich noch lange geniessen.
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Ali

 

ALI  (Dauerpflegehund seit  April 2025)

Wir möchten euch heute endlich von dem Happy End für Ali berichten.

Ali ist vor über einem Jahr nach Deutschland gekommen und von seiner Vorgeschichte war nichts bekannt. In seiner Pflegestelle zeigte er, dass einiges bei ihm nicht spurlos vorbei gegangen ist. Da war zum einen sein Sozialverhalten, was sich fremden Artgenossen und auch fremden Menschen gegenüber gezeigt hat, als auch noch körperliche Schwächen. Die haben sich im Laufe der Zeit leider immer weiter verschlechtert. Die Tierklinik hat eine Arthrose in der Hüfte diagnostiziert und ihm Schmerzmittel und Librella verschrieben. Durch diese Schmerzen  ist auch seine Muskulatur in der Hinterhand sehr schwach – und seine uncharmante Art neue Hunde im Auslauf zu begrüßen, haben ihn überwiegend mit Maulkorb an der Leine gehalten, was seinem Bewegungsapparat natürlich nicht gut tat. Die erste PS konnte seinen Bedürfnisse irgendwann einfach nicht mehr gerecht werden und so mussten wir eine neue Pflegestelle finden. Unser Aufruf war, jemanden zu finden, der möglich ruhig lebt, mit großem Grundstück, wenig Hundebegegnungen und auch sonst  keine große Abwechslung durch zu viel Trubel anbietet. Gefunden haben wir einen Platz am Rande einer  Großstadt, wo jeden Tag viele fremde Hunde in die Tagesbetreuung gehen und damit auch regelmäßig fremde Leute rein und raus gehen. Und was  sollen wir sagen, etwas besseres konnte Ali nicht finden. Er hat sich in seinem Sozialverhalten um 180 Grad gedreht und versteht sehr schnell, welches  Verhalten in der Gruppe ankommt. Seine körperlichen Baustellen sind allerdings noch recht umfangreich. Er hat z.B. so wenig Kraft in den Hinterbeinen, dass er im Stehen nach 30  sec. hinten zusammensackt. Leider frisst er auch nicht so richtig gut und das in Kombination mit den vielen Schmerzmitteln hat seine Magenschleimhaut ordentlich angegriffen,. Wir haben mit der PS vereinbart, dass Ali noch einmal in die Physiotherapie geht und hier hat sich die Wasserbehandlung bisher als hilfreich gezeigt. Aber auch Bewegung auf unterschiedlichen Untergründen – und regelmäßig richtiges flitzen im sicheren Freilauf.

Wir sind so froh und dankbar, dass Ali all dieses gefunden hat. Natürlich hat er noch einen weiten Weg vor sich und mit seinen ca. 9 Jahren ist er kein junger Hund mehr, aber er bekommt die Zeit die er braucht.

Aufgrund dieser umfangreichen Baustellen hatten wir von vornherein beschlossen, dass Ali nur als Dauerpflegehund umgesetzt wird.

Wir danken der Patenfamilie Solecki sowie Petra Marten/Windhundmode und Barbara thor Straten ganz herzlich für die Unterstützung. 

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Fatma

FATMA   (Dauerpflegehund seit 03/2025) Fatma wurde uns als Spanien als Fundhund gemeldet, sodass über ihr Vorleben leider nichts bekannt war. Aber im Nachhinein ist zu vermuten, dass es da prägende und einschneidende Erlebnisse gegeben haben muss. Als Fatma vor 2 Jahren nach Deutschland kam, zeigte sich schnell, dass sie nur sehr schwer mit neuen Eindrücken, Umweltreizen, fremden Menschen und auch fremden Hundebegegnungen zurecht kommt. Sie benötigt da viel Zeit und Geduld um sich einzufinden. Gleichzeitig hat sie einen sehr starken Bewegungsdrang und braucht körperliche Auslastung. An der Kombination dieser Verhaltensweisen sind leider auch bisherige Adoptionsanfragen gescheitert. Hat Fatma Vertrauen aufgebaut und sich mit „ihrer“ Situation arrangiert, dann ist für sie alles gut. Aber jede Veränderung bringt sie erst mal wieder aus dem Konzept. Fatmas Pflegestelle bietet durch ihrer Lebensgegebenheiten, einen Tagesablauf, der der Hündin nicht zu viel abverlangt und ihr gleichzeitig die Möglichkeiten der Auslastung bietet. Fatma ist inzwischen 9 Jahre und es ist nicht zu vermuten, dass sich ihr Verhalten noch ändern wird. Daher wurde nun beschlossen, Fatma aus der Vermittlung zu nehmen und sie als Dauerpflege-Patenhund einzustellen. Wir danken der Pflegestelle, dass sie Fatma die Chance auf diesen Dauerplatz gibt.
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Karia

KARIA   (Dauerpflegehund seit 11/2024)

Karia,  geboren 03/2013, verbrachte einige Zeit im Tierheim der Fundacion Benjamin Mehnert bei Sevilla. Im Juni 2022 hatte sie das Glück, in eine Pflegefamilie nach Deutschland zu reisen und durfte in ein ganz anderes Leben starten.

Karia genießt das neue Leben als Prinzessin neben einem älteren Greyhound-Rüden sehr. Wenige Anfragen von Interessenten haben Karia leider nicht die passende neue Familie ermöglicht. Im Februar 2024 wurde bei Karia ein deutliches Herzgeräusch festgestellt und durch eine Herzultraschall Diagnostik eine Mitralklappeninsuffizienz diagnostiziert. Sie benötigt inzwischen tägliche Herzmedikamente. Wir haben überlegt, ob es Sinn macht, für Karia weiterhin ein neues Zuhause zu suchen. Aber die Chancen für eine fast 12jährige Hündin mit Mitralklappeninsuffizienz sind gering.

Karia ist eine selbstbewusste, ältere Dame, die sich sehr schnell in der Pflegestelle eingelebt hat. Dort hat sie alles, was sie möchte und braucht, ein Grundstück für ausgiebiges Schnüffeln und viele  schöne Möglichkeiten für interessante Spaziergänge. Mit dem vorhandenen älteren Greyhound-Rüden kommt sie prima klar. So soll sie nun in ihrer Pflegefamilie bleiben und nicht mehr umziehen müssen.

Wir hoffen, dass sie noch einige Jahre in ihrer Pflegefamilie geniessen darf.

Ganz herzlichen Dank an Michael Schiffmann, der Karia mit einer Patenschaft unterstützt.

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Eric

ERIC   (Dauerpflegehund seit 08/2024)

Eric wurde in Sommer 2023 von seinem Jäger ins Tierheim abgeschoben.

Beim Gesundheitscheck wurde er dann positiv auf Leishmaniose getestet.

Um ihm den Tierheimstress zu ersparen, dufte Eric in den Haushalt einer spanischen Pflegestelle umziehen. Dort zeigte er sich als absolut freundlicher Galgo, der mit Katzen und kleinen Hunden prima auskam.  Die Leishmaniosebehandlung schlug gut an und der Titer sank stetig. Trotzdem hat es sehr lange gedauert, bis sich im Frühjahr 2024 eine Pflegestelle meldete, die sagte „ich beobachte ihn schon lange, jetzt wäre Platz und Eric soll kommen“.

Die Spanier freuten sich sehr über diese Nachricht und Eric bekam noch mal einen kompletten Tierarztcheck. Leider mit einem traurigen Ergebnis. Bei Eric wurde eine sehr starke Linsentrübung auf beiden Augen festgestellt, man versuchte mit Medikamenten eine Erblindung aufzuhalten, aber die Prognose war eher ungünstig.  Dennoch hielt die Pflegefamilie an ihrem Angebot fest und so kam Eric Anfang Juni nach Deutschland.

Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit wurde er hier einem Augentierarzt vorgestellt, der die traurige Tatsache bestätigte – Eric ist erblindet.

Nun sind Probleme dieser Art mehr in den unseren Köpfen, als beim Hund. Eric kommt klar.

Natürlich muss man ihm Hilfen geben und das eigene Leben auf diese Einschränkung einstellen.  Aber Eric hat ein so freundliches und liebes Wesen, nimmt Hilfen offen an und lässt sich schon mit der Stimme gut lenken. Auch das vorhandene Rudel hat Eric toll aufgenommen und toleriert ihn mit seiner Behinderung problemlos.

Soll sich Eric noch einmal umgewöhnen? Hat er überhaupt Vermittlungschancen mit der Erkrankung und seinen 7 Jahren?   Er ist glücklich und zufrieden dort, wo er jetzt ist und sich zurechtfindet und auch noch besser einleben wird.  Darum wird Eric als Dauerpflegehund bei seiner jetzigen Familie bleiben und hoffentlich noch viele schöne Jahre haben.

Wir danken Familie Brandenburg, dass sie Eric mit einer Patenschaft unterstützt.

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Layka

LAYKA  (Dauerpflegehund seit 05/2024)

Layka wurde uns als Altersnotfall gemeldet. Ende Dezember 2023 wurde sie von ihren Besitzern ins Tierheim gebracht – angeblich hatte man keine Zeit mehr sich um sie zu kümmern. Natürlich war die ältere Lady im Tierheim zunächst mal völlig irritiert und verunsichert. Glücklicherweise fand sich hier sofort eine Pflegestelle und so durfte Layka Anfang Februar noch mal in ein ganz anderes Leben starten.

Wir haben überlegt, ob es Sinn macht für Layka noch ein neues Zuhause zu suchen, aber die Chancen für eine fast 12jährige Hündin gehen doch gegen Null.

Layka ist eine selbstbewusste ältere Dame, die sich sehr schnell in der Pflegestelle eingelebt hat. Dort hat sie alles was sie möchte und braucht, ein grosses Grundstück für kleine Flitzerunden und ausgiebiges Schnüffeln, schöne Wege für gemütliche Spaziergänge.

Mit den anderen Tieren dort kommt sie prima klar und so soll sie nun bleiben wo sie ist und alles hoffentlich noch einige Jahre geniessen.

Wir danken der Familie Koch/Neugebauer, dass sie Layka mit einer Patenschaft unterstützt.

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Merit

  MERIT (Dauerpflegehund seit Juni 2023) Zur Vorgeschichte: Merit (geb. 11/2017) landete bereits im Frühjahr 2020 schon einmal als Fundhund im spanischen Tierheim. Sie hatte einen Chip und laut Amt musste der Besitzer ausfindig gemacht werden. Dieser verlangte die Hündin zurück, das TH hatte noch über einen Anwalt versucht, die Herausgabe zu unterbinden, kam damit aber nicht durch. Nach einigen Monaten gab der Mann die Hündin dann doch wieder im Tierheim ab – inzwischen hatte Merit sich eine Leishmaniose eingefangen. Im Januar 2021 fand sich für Merit dann hier eine deutsche Pflegestelle. Dort lebt sie in einem gemischten Windhundrudel. Von Anfang an hat sie sich hier gut integriert – sie ist freundlich, kontaktfreudig und sehr sozial mit ihren Hundekumpels. Draussen ein Wirbelwind – eine sehr verspielte und agile Hündin, der eine Erkrankung nicht anzumerken ist. Aber es zeigt sich, dass Merit mit nur einen relativ hohen Leishmaniosetiter mitgebracht hat, sondern auch ein Blasenproblem. Merit braucht häufiger die Möglichkeit zum Pipi-machen (etwa 6-8 x täglich), weil sie die Blase nicht vollständig entleert / entleeren kann. Ja, es gab Adoptionsanfragen -denn Merit ist eine sehr hübsche Hündin-, aber es scheiterte jedes Mal an den gesundheitlichen Problemen. Nun hat die Pflegestelle angeboten Merit als Dauerpflegehund bei sich zu behalten und wir haben dieses Angebot gerne angenommen. Wir danken der Patin Frau Schrage, dass sie Merit mit einer Patenschaft unterstützt.
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Alano

Alano (Dauerpflegehund seit April 2023)

Alanos Geschichte bei FFF ist eine lange, aber dennoch schnell erzählt. Als Junghund kam Alano 2013 aus Spanien auf eine deutsche Pflegestelle und sollte dort auch bleiben dürfen. Leider war dieser Platz nicht der richtige, man war mit seinem damals jugendlichen Elan und dann seiner Pubertät deutlich überfordert. Er musste die Pflegestelle (mit ursprünglicher Adoptionsoption) wechseln.

Leider ist es in vielen vielen Jahren auch später aus diversen Gründen nicht gelungen, ein geeignetes, eigenes Sofa für den Bub zu finden. Letztendlich hat Alano aus persönlichen Gründen nun in 2023 auch noch seine Pflegestelle verloren und es musste eine Lösung gefunden werden.

Alano lebt jetzt in einer kleinen souveränen Hundegruppe und darf hier seinen wohlverdienten Lebensabend in Gesellschaft bei seiner Dauerpflegestelle verbringen.

Über Paten würde Alano sich freuen 😉

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Manzano

Manzano (Dauerpflegehund seit Dezember 2022) ist im September 2022, nach 3 Jahren der Vermittlung, wieder als Rückgabe an den Verein in unsere Obhut gekommen.

Er war auf 19 kg bei einer Größe von über 70 cm abgemagert und litt ständig unter Durchfällen,
die in seiner Adoptivfamilie mit Cortison und Spezialfutter behandelt wurden. Leider ohne großen Erfolg. Der Bub hatte teilweise auch schon seine Lebensfreude auf 0 heruntergefahren und stand Vielem recht gleichgültig gegenüber.

Mittlerweile ist Manzano wieder bei einem ordentlichen Gewicht angekommen und baut langsam Vertrauen und Freude auf. Aber das braucht seine Zeit. Sein Output ist noch eine seiner größten Baustellen…

Wir haben daher mit seiner PS beschlossen, der Bub muss nicht noch einmal umziehen. Er soll
sich jetzt endlich wieder frei entfalten können und in seinem Tempo weiter voran kommen.

Manzano braucht ein spezielles Diätfutter, welches er mit Medikamenten meistens gut verträgt.
Wir hoffen aber, dass wir ihn auf den Verzicht der Medikamente einstellen können.

Vielen Dank an die Patin N. Gunselmann, die den Bub schon unterstützt.

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Rafi

Rafi (Dauerpflegehund seit 08/2022) kam Ende 2020 nach Deutschland in ihre Pflegestelle.

Eine Hündin mit einem positiven Leish-Titer, zurückhaltend im Umgang mit Menschen, etwas introvertiert und unsicher in neuen Situationen.

Aber Rafi hat sich hier entwickelt und auch ihre lustigen Seiten gezeigt – Spielrunden im Garten, Bälle und Kuscheltiere, die das Fliegen gelernt haben. Freundlich und gut verträglich mit anderen Hunden ist sie und auch die Samtpfoten werden gut akzeptiert.

Gesundheitlich machte Rafi einen fitten Eindruck, ihre Blutchecks zeigten gute Werte – aber der Leishtiter war unverändert vorhanden.

Warum sich für diese hübsche Hündin nie die eigene Familie gefunden hat???

Vielleicht sollte alles so sein, denn Rafi ist nun auf die Patenhundseite umgezogen.

Der Grund dafür hat nichts mit dem Leish-Titer zu tun und auch nicht mit ihrem etwas wählerischem Verhalten in Bezug auf Menschen.

In den letzten Wochen wirkte Rafi zurückgezogen, hatte keine Lust mehr auf Spaziergänge und wollte auch nicht mehr im Garten spielen.  Zunächst war die Vermutung, dass der Einzug einer neuen, ängstlichen Pflegehündin der Auslöser für die Verhaltensveränderung sein könnte. Aber vor einigen Tagen zeigte Rafi dann Schmerzempfindlichkeit in den Bewegungen an. Es wurde geröngt und da zeigte sich das Problem – Rafi hat drei kaputte Bandscheiben ☹.  Operativ ist da nichts mehr zu machen und Rafi wird auf Schmerzmittel eingestellt. Trotz der düsteren Prognose hoffen alle, dass Rafi wieder bessere Bewegungsabläufe bekommt, kleine und ruhige Spaziergänge macht sie immerhin schon wieder mit.

Die Pflegefamilie hat darum gebeten, Rafi nun als Dauerpflegehündin einzustufen und wir haben diesem Vorschlag natürlich zugestimmt.   Alle Daumen sind gedrückt, dass Rafi noch ein gute und schmerzfreie Zeit hat.

Wir danken der Patenfamilie Solecki ganz herzlich für die Unterstützung.

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Tona

Die 6jährige Tona (Dauerpflegehund seit 03/2022)  ist eine ganz spezielle Hündin.

Ihre Geschichte spiegelt das Leid vieler Galgos wider.  Sie wurde gemeinsam mit 4 anderen Galgos im April 2019 von einem Galguero im Tierheim abgegeben. Alle Hunde waren in keiner guten körperlichen Konstitution. Aber viel schlimmer als der körperliche Zustand war das Verhalten der Hunde. Wenn Menschen sich näherten, dann erstarrten sie vor Angst oder suchten die Fluchtmöglichkeit. Das war Panik pur – tief traumatisierte Tiere.  Es hat mehr als ein Jahr gedauert, bis es den Tierheimmitarbeitern gelang Tona in ihrem Zwinger zu berühren, ihr ein Leckerchen zu geben.

Im Oktober 2020 fand sich hier eine Pflegestelle und Tona konnte das Tierheim verlassen.

Aber auch hier zeigte sich, dass Tona tief in ihrer Vergangenheit gefangen ist. Die Fortschritte im Umgang mit uns Menschen sind bis heute minimal. Sie weiss im Prinzip, dass ihr nichts mehr passiert, aber sie bestimmt was möglich ist und was sie nicht möchte – auch abhängig von ihrer Tagesverfassung.  In neuen Situationen reagiert sie eher misstrauisch und weicht zurück.

Spaziergänge an der Leine gehen nur in relativ ruhiger Umgebung, fremde Besucher im Haus bedeuten nach wie vor Stress. Am wohlsten fühlt sich Tona auf dem grossen und gut gesicherten Grundstück, auf dem sie sich selbstständig bewegen kann und darf.

Einen grossen Halt hat Tona in einer Galga der Familie gefunden, mit ihr zusammen geht vieles besser und das offene Wesen dieser Hündin hilft Tona sehr.

Wie soll man eine Hündin mit diesen Altlasten in eine neue Familie vermitteln? Was würde ein Wechsel auch für Tona bedeuten?

Gemeinsam mit der Pflegestelle wurde daher beschlossen, dass es für Tona besser ist, wenn sie dort bleiben darf, wo sie sich eingerichtet hat und vorsichtige Vertrauensbande geknüpft hat.

Tona bleibt also als Dauerpflegehund im Harz und wir wünschen ihr, dass der Knoten in ihr sich doch weiter langsam öffnet.

An dieser Stelle danken wir der Patin G.Hänseroth für ihre Unterstützung ;o)

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Nebula

Nebula (Dauerpflegehund seit 09/2021) Die Hündin wird auf mindestens 10 Jahre geschätzt und wurde in Spanien streunend eingefangen. Sie hatte ein stark ausgeprägtes Gesäuge, aber Welpen waren nicht zu finden. Insgesamt war Nebula in einem schlechten körperlichen Zustand. Im Tierheim stellte man dann fest, dass die Hündin auch Probleme mit den Augen hat, sie hat Ablagerungen auf der Hornhaut, vermutlich nur noch eingeschränkte Sehfähigkeit und muss dauerhaft Tropfen bekommen. Auch der Magen- und Darmtrakt gibt immer mal wieder Anlass zur Sorge. Es ist schön, dass wir dennoch Pflegestellen haben, die diesen älteren und nicht mehr gesunden Hunden die Chance geben, ihr restliches Leben in Ruhe und Geborgenheit zu verbringen. Und so ist auch Nebula nun in einem Rudel angekommen, das ihr Sicherheit gibt und ihre Pflegeeltern werden alles tun, damit es der Hündin noch lange gut geht. Wir hoffen, dass Nebula noch viele Jahre die liebevolle Fürsorge geniessen kann.
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Lobo

(Dauerpflegehund seit 02/2021) Der 13jährige Rüde wurde von seinem Galguero -gemeinsam mit einem anderen Rüden- im Tierheim abgegeben – ausgedient und abgeschoben.  Der andere Rüde fand recht schnell einen neuen Platz  und zurück blieb ein unsicherer, ängstlicher und sehr unglücklicher Lobo. Gesucht wurde also eine Pflegestelle, die den alten Herrn aus seiner Misere herausholt und ihm einen sicheren Platz bis zum Lebensende bietet. Und Lobo hat diesen Platz geboten bekommen – Ende Januar konnte er in seine Pflegestelle reisen. Hier zeigt sich, Lobo ist kein wirklicher Angsthund, aber er wird seine Erfahrungen mit Menschen gemacht haben und braucht Zeit um Vertrauen zu finden. Er meidet Menschen nicht, braucht sie aber auch nicht. Das Wichtigste für ihn sind andere Hunde, dabei ist es ihm egal ob Rüde oder Hündin, ob gross oder klein – je mehr desto besser. Lobo ist ein richtiger Rudelhund und hat sich bereits sehr eng an seine neuen Hundefreunde angeschlossen. Nun hoffen und wünschen wir für Lobo, dass er sein neues, sicheres Leben in einem freundlichen Rudel noch für eine lange Zeit geniessen kann.
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Vipper

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Vipper (Dauerpflegehund seit September 2020) -hier wird er Vanousch gerufen- kam im Januar 2020 in seine Pflegestelle.

Über sein Vorleben können wir leider nichts berichten, aber sicher ist, dass Vanousch mit Menschen keine guten Erfahrungen gemacht hat. Er kam mit erschreckend leeren Augen, Angst und großer Unsicherheit.

In seiner Pflegestelle hat er sich an den vorhandenen Rüden angeschlossen und orientiert sich sehr stark an ihm.

Mit seiner Pflegefamilie gibt es zarte Vertrauensbande, aber für Fremde war und ist Vanousch ein unsichtbarer Hund.

Der Rüde kam zudem mit einem positiven Mittelmeercheck, Leishmaniose und Ehrlichiose. Er ist nicht akut erkrankt und seine Blutwerte sind soweit in Ordnung, aber die Titer sind auch bei einer aktuellen Nachtestung unverändert vorhanden.

Vanousch ist ein sehr sensibler Hund, der strukturierte Abläufe braucht, damit seine Ängste sich langsam weiter abbauen können.

Die Pflegestelle bietet ihm -ländlich gelegen und mit eigenem, gesicherten Auslauf- die momentan optimalsten Möglichkeiten sich weiter zu entwickeln und in stressfreieres Verhalten zu kommen.

Zudem hat sich tatsächlich bisher niemand für den doch hübschen Rüden interessiert. Angst und Leish scheinen eine abschreckende Kombination zu sein. Daher bietet ihm seine Pflegestelle nun einen Dauerpflegeplatz und im Sinne von Vanousch halten wir das für eine sehr gute Lösung.

Gemeinsam hoffen wir, dass Vanousch in seiner vertrauten Umgebung weitere Schritte vorwärts macht und dort noch viele, für ihn schöne Jahre verbringen kann. 

Vielen Dank für die Unterstützung an die Patin M. Kallinich. 

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Donald

Donald (Dauerpflegehund seit November 2019) ist als sehr junger Hund  im Tierheim gelandet und war dort recht introvertiert, da er Menschen um sich braucht.  In der Pflegestelle taute er sehr schnell auf und hat sich dort auch gut integriert.

Er hat ein Blasenproblem, was damals nicht bekannt und erkannt war. Dadurch hat er immer wieder Bakterien in der Blase.

Die Anfragen der letzten 2 Jahre sind mehr als übersichtlich geblieben und seine Resistenzen gegen Antibiotika wachsen leider auch an. Daher werden seine Vermittlungschancen nicht besser.

Wir haben nun mit der Pflegestelle gemeinsam beschlossen, dass Donald nicht weiter auf der Suche nach einem  endgültigen Zuhause bleiben muss und er in seinem Rudel, in dem er sich sehr wohl fühlt, bleiben darf.

In der Hoffnung, dass er noch viele unbeschwerte Jahre genießen darf, wünschen wir ihm einfach alles Liebe.

Wir danken der Patin Roksolana Chraniuk für die Unterstützung.

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Onix

Onix (Dauerpflegehund seit 2019) Die Vorgeschichte:  Beschlagnahme aus schlechter Haltung bei einem spanischen Jäger – so schlechte Erfahrungen durch Menschen, dass er im spanischen Tierheim menschliche Nähe sehr lange gemieden hat. Er wurde als traumatisierter Hund bezeichnet, der sich anfangs auch panisch verhielt. Mit sehr viel Geduld hat eine spanische Tierheimmitarbeiterin ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, das zumindest leichte Berührungen zuliess. Und dann – im Tierheim ist nicht genug Zeit um Hunde wie Onix wirklich vorwärts zu bringen, doch glücklicherweise fand sich hier eine Pflegestelle, die Onix auf seinem Weg helfen wollte. Der Rüde ist nun seit über 2 Jahren in Deutschland und hat sich in das Rudel der Pflegestelle gut eingelebt. Menschen allerdings sind nach wie vor nicht wirklich seins. Seine Pflegemama ja,  und so ganz langsam und vorsichtig geht es jetzt auch mit der Mutter der Pflegestelle. Aber den Rest der Welt will und braucht er nicht. Um Onix für den Rest seines Lebens einen sicheren Platz zu geben, soll der Rüde nun für immer in der Obhut des Vereins -in seiner Pflegestelle- bleiben. Wir denken, dass das für Onix die richtige Entscheidung ist und hoffen, dass er sich doch noch mehr öffnet und langsam weitere Fortschritte macht. Vielen Dank für die Unterstützung an die Patin C.Holzhauer und B. Gehrdau
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Neus

Neus (Dauerpflegehund seit 2018) kam im Dezember 2018 in ihre Pflegestelle.

Die etwa 6jährige Hündin wurde in Spanien angefahren gefunden und uns im Juni 2018 vorgestellt, allerdings gleich mit der Einschränkung, dass sie am Hinterbein operiert wurde, ein Platte gesetzt wurde und die Heilung noch nicht abgeschlossen sei.

Bereits im Juli meldete sich eine Pflegestelle, die Neus gerne zu sich nehmen wollte, aber immer wieder kam aus Spanien die Nachricht, das Bein bessert sich nicht. Letztlich wurde dann im August nochmals operiert, die Platte entfernt und ein externer Fixateur gesetzt.  Aber auch das brachte keinerlei Verbesserung.  Neus war die ganze Zeit in einer spanischen Pflegestelle untergebracht und immer wieder kam die Meldung die Hündin hat Schmerzen und leidet.  Der behandelnde Tierarzt sah dann als letzte Lösung die Amputation des Hinterbeines und das wurde dann im Oktober auch gemacht. Neus erholte sich zwar recht schnell, kam mit dem Verlust des Beines auch prima klar, aber die Wunde verheilte schlecht und wieder musste ein Reisetermin verschoben werden. Letztlich wurde die Hündin in Spanien einem anderen Tierarzt vorgestellt, dem es dann gelang die Wunde auszuheilen. Endlich im Dezember 2018 konnte Neus ausreisen und ihre Pflegemama war begeistert, Neus meisterte sogar die Stufen in den Garten, zeigte Lebensfreude und machte Spaziergänge freudig mit.

Weil alles so problemlos lief, beschloss die Pflegemama im Januar sogar Neus zu adoptieren.

Doch dann -Ende Januar- zeigte die Hündin plötzlich Schmerzen und Lahmheit im Vorderbein.

Es wurde geröntgt und das Bild war ein echter Schock für uns alle, am Knie des Vorderbeines war ebenfalls eine Knochen-OP durchgeführt worden.  Auf Rückfrage bestätigte das spanische Tierheim, dass diese OP direkt nach dem Unfall im April 2018 durchgeführt wurde und nach Angaben des Tierarztes  stabil und gut verheilt war.

Für uns ist die Entscheidung dieses Tierarztes nur sehr schwer verständlich  – ein Hinterbein zu amputieren, wenn man sich bewusst macht, dass auch das Vorderbein  eine „Baustelle“ hat.

Aber das ist nun mal geschehen und wir können jetzt nur noch versuchen, Neus hier alle Hilfe zu geben, die möglich ist, damit sie noch eine gute Zeit hat.

Natürlich haben wir die Adoption rückgängig gemacht, aber Neus darf als Dauerpflegehündin in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und wir hoffen, dass das Vorderbein sich wieder stabilisiert und Neus ihr neues Leben noch eine lange Zeit geniessen kann.

Wir danken den Paten J.Haustein und V.Kramer, die Neus unterstützen.

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Jaloguina

Jalogüina (Dauerpflegehund seit 05/2017)  die auf den Namen Meena hört,  kam 2016 nach Deutschland. Ihr fehlt im rechten Oberschenkel der Femurkopf, auch die Wirbelsäule ist verkrümmt.

Mittlerweile hat Meena etliche Kilos zugenommen und die Muskulatur ist soweit trainiert worden, dass sie alle vier Beine beim Gehen, Laufen und Rennen benutzt. Es muss aber ständig mit ihr weitergearbeitet werden, damit sich die Muskulatur nicht wieder zurückbildet.

Es hat sich zudem herausgestellt, dass Meena, vermutlich durch eine Schädigung der Wirbelsäule, inkontinent ist.

Aufgrund ihrer körperlichen Verfassung und auch ihrer tiefsitzenden Ängste, insbesondere vor fremden Kindern und manchen Menschen, soll Meena nun nicht mehr umziehen, sondern als Dauerpflegehund in ihrer Familie bleiben.

Wir danken der Patin Kerstin Vedder für ihre Unterstützung.