Roberto

Geb.: ca. 11/2019
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo
Höhe: 66 cm
Gewicht: ca. 26 Kilo
Andere Hunde: sozial
Katzen: nicht getestet 
MMK: Negativ
Pflegestelle: Raum Essen 
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oder per Mail an Jutta Adlon – j.adlon@farfromfear.de 

Roberto stammt aus der unschönen Perrera Badajoz und die Zeit dort und bei seinem Jäger hat einige Spuren hinterlassen.

Bei Roberto denkt man an einen rassigen Südländer und den Fakten nach ist Roberto das ja auch aber unser Roberto ist ein kleiner Hasenfuß – ängstlich und schüchtern, der in Ruhe und ganz vorsichtig die Welt mit all ihren Wundern erkunden will.

Man muss ihm nur Zeit geben, dann kommt der liebe Bub.

Soweit die Beschreibung des spanischen Tierheims, wo er seit Dezember 2024 untergebracht war. 

Vor einigen Wochen durfte er auf seine Pflegestelle in Deutschland ausreisen und hier nun eine erste Einschätzung:

Roberto ist ein wunderschöner gestromter Rüde, der durch seine hin und wieder aufgestellten Knicköhrchen bezaubert 😊

Die lange Reise aus Spanien hat er gut weggesteckt und die ersten Tage erst einmal viel schlafend verbracht.

Mit der Hündin der Pflegestelle versteht er sich sehr gut, wobei sie am Anfang erst einmal abchecken musste, wer da ins Haus kommt. Aber nach ein paar Tagen haben sich die Beiden doch recht schnell angenähert und inzwischen liegen sie zusammen auf der Couch.

Seine erfahrene Pflegestelle hat ihm von Anfang an viel Raum gelassen, um sich einzugewöhnen. War er da noch sehr zurückhaltend, so hat er nach kurzer Zeit aber erkannt, dass man Streicheleinheiten genießen kann.

Roberto kannte keine Außenreize, wie z.B. Autos, Züge, Mülltonnen, fremde Menschen usw. Hier ist eine doppelte Sicherung absolut Pflicht. Mit Ruhe und Geduld und seiner Pflegeschwester an seiner Seite werden aber auch diese Situationenm immer besser gemeistert. Er braucht einfach seine Zeit, um zu schauen und zu verarbeiten was er sieht und hört, und natürlich die Unterstützung seines Menschen an seiner Seite. Seine Leinenführigkeit kann man als gut bezeichnen.

Wir sind sicher, dass Roberto mal ein ganz toller Begleiter sein wird, wenn er sich richtig eingelebt hat und alles was ihm fremd war verarbeitet hat.  Mit anderen Hunden ist er sozial,  freundlich und ruhig. 

Für ihn wünschen wir uns ein Zuhause, vorzugsweise eher ländlich, mit einem souveränen Ersthund, an dem/der er sich orientieren kann, einen Garten, wo er auch mal seine Runden drehen kann und Menschen, die im alle Zeit der Welt lassen, um anzukommen.

Roberto ist kastriert, geimpft, gechippt und auf Mittelmeererkrankungen negativ getestet.

Er freut sich auf euren Besuch in Essen.

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Peralta

Geboren etwa 07.2025
Geschlecht: männlich,  kastriert
Rasse: Galgo
Größe: ca 68 cm
Umgang mit Katzen: nicht getestet
Umgang mit Kindern: freundlich
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Bad Homburg v.d.H.
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oder per Mail an die zuständige Regionalbetreuung Frank Pfeil – f.pfeil@farfromfear.de

Peralta wurde Ende März streunend entdeckt und dann ins Tierheim gebracht. Wir wissen also leider nichts über sein Vorleben

Seit Mitte Juni ist er nun in Deutschland bei der Pflegestelle und geht jetzt auf die Suche nach seiner eigenen Familie.

Seine Pflegestelle schreibt:

Peralta, bei uns Álvaro gerufen, hat eine halbe Stunde, nachdem er aus dem Transport ausgestiegen war, direkt sein Köfferchen ausgepackt und die Vergangenheit hinter sich gelassen. In der gemischten Galgo-Gruppe hat er sich super eingefügt und sofort erkannt, wer zu einen Spiel aufgelegt ist, und wen er besser in Ruhe lässt.

Die Hundesprache versteht er perfekt, die ältere Galgo-Dame des Hauses wurde nur kurz beschnüffelt, die jugendlichen Kumpanen zum Fangspiel aufgefordert.

Der Jungspund ist jetzt gerade mal ein Jahr alt, und altersgemäß neugierig, verspielt und unternehmungslustig. Alles wird neugierig untersucht – vielleicht kann man es ja auseinander bauen, oder schmeckt es sogar…? Vor allem alles Essbare ist vor ihm nicht sicher. Er wird da auch sehr erfinderisch, nutzt seine Größe, reckt und streckt sich, um sich vermeintlich leckere Dinge zu angeln. Seit er hier ist, ist die Küchenarbeitsplatte wieder penibel aufgeräumt 😉

Die Zeit auf der Straße und wohl auch die Zeit im Tierheim haben, was Futter angeht, ihre Spuren bei ihm hinterlassen. Bei den täglichen Futtergaben muss er noch lernen, dass ihm keiner was wegfrisst, und eben zu seinem Leidwesen die Näpfe der anderen tabu sind. Er zeigt keinen Futterneid, verschlingt nur alles was eben dargeboten wird, nach dem Motto „wer weiß schon, ob es morgen noch mal was gibt“. Aber es ist schon viel besser geworden, so langsam kommt bei ihm an, dass er keinen Hunger mehr leiden muss.

Spaziergänge sind seine Highlights des Tages. Da draußen gibt es sooo viel zu entdecken, Menschen die man begrüßen kann, andere Hunde trifft man, fremde Gerüche, alles ist spannend. Auch Kinder findet er toll, die sollten aber standfest sein, er ist schon noch recht ungestüm.

Álvaro hat keine nennenswerten Ängste, Straßenverkehr und Stadtlärm machen ihm nichts aus. Ein großer, lauter Baustellenlaster ist schon ein wenig unheimlich, da macht er nen kleinen Bogen drum, aber die Dinger sind ja auch bedrohlich so direkt neben dem Bürgersteig.

Nach einem kurzen morgendlichen Spaziergang bleibt er mit den vorhandenen Hunden von Anfang an ein paar Stunden alleine, ohne umzudekorieren oder unruhig zu werden. Er hat rasant schnell gelernt, wie die Tagesabläufe hier nun mal sind, und dass es auch Zeiten tagsüber gibt, in denen kein Mensch hier ist und auch sonst kein Unterhaltungsprogramm geboten wird.

Wichtig für ihn ist dann aber Beschäftigung und Bewegung als Ausgleich, er verlangt schon auch dann Zeit der Zuwendung. Er braucht ganz dringend Spielkameraden zum Jagen und Toben, um seine Energie rauslassen zu können. Hier ist ein sicher eingezäunter Garten, der auch nicht groß sein muss, unbedingt erforderlich.

So ein junges, aufgewecktes Kerlchen, muss sich auspowern, um im Gegenzug auch eben die manchmal erforderliche Ruhe einkehren lassen zu können. Wenn man ihm das bieten kann, wird er der tollste Begleiter, den man sich vorstellen kann. Schon die spanischen Kollegen im Tierheim haben ihn als „echtes Zuckerstück“ bezeichnet.

Álvaro ist noch ein bisschen wie ein Rohdiamant, dessen Glanz noch ein wenig mehr herausgearbeitet werden kann. Er strahlt schon richtig hell, aber da geht noch Einiges mehr.
Aktive Menschen, gerne auch Familie mit standfesten Kindern, tobe-freudigen vierbeinigen Gesellen, sicher eingezäunter Garten/Grundstück…das wären die Traumvoraussetzungen für den kleinen weißen Riesen.

Er freut sich mit seiner Pflegestelle auf Euren baldigen Besuch in Bad Homburg.

Der Bub ist kastriert, natürlich durchgeimpft und entwurmt. Die Tests auf Mittelmeerkrankheiten sind negativ ausgefallen.

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Tino

Geboren:                                  10/2022
Rasse:                                      Galgo
Größe:                                      68 cm
Umgang mit Katzen:              geeignet
Umgang mit Kindern:             nicht getestet
Eignung als Zweithund:         unbedingt
Pflegestelle:                             Raum Düsseldorf 
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oder per Mail an Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

Tino wurde von einem Galguero ins Tierheim abgeschoben. Was er in seiner spanischen Vergangenheit erlebt hat, das wissen wir nicht, aber sicher hat es sein Verhalten geprägt.

Glücklicherweise fand sich hier relativ schnell eine Pflegestelle und Tino konnte in sein neues Leben starten.

Seine Pflegemama schreibt:

Seit Tino im Februar zu uns gekommen ist, hat er eine beeindruckende Entwicklung gemacht. Er hat viel Vertrauen und innere Sicherheit gewonnen – und zeigt uns täglich, was für ein liebenswerter Kerl er ist.

Auf einer großen Auslaufwiese blüht er regelrecht auf: verspielt, ein bisschen keck und immer auf der Suche nach Streicheleinheiten und Leckerchen bei seinen und anderen freundlichen Zweibeinern.

Anderen Hunden gegenüber ist er freundlich und aufgeschlossen oder lässt sie entspannt links liegen.

Eine große Leidenschaft hat er fürs Buddeln entdeckt – sein selbst gegrabenes Loch dient ihm gelegentlich auch als gemütlicher Ruheplatz.

Jagdinstinkt ist rassetypisch vorhanden: Nager, Vögel und besonders die hoppelnden Wesen erwecken sein lebhaftes Interesse, aber er bleibt händelbar.

Zu Hause fügt er sich wunderbar in den Alltag ein. Er ist stubenrein und meldet sich zuverlässig, wenn er nach draußen möchte. Autofahren klappt mit ihm prima. Geräusche im Haushalt wie Staubsauger oder Waschmaschine machen ihm keinerlei Angst. Mit seinem Hundefreund kann er auch problemlos für einige Stunden alleine bleiben.

Der Tagesrhythmus ist klar strukturiert:

Morgens geht es mit seinen Hundekumpels auf die Wiese zum Rennen und Spielen, danach wird ausgiebig geschlafen.

Am Nachmittag lockt der Garten, die Sonne und natürlich das Buddeln.

Im Haus beschäftigt er sich gerne mit Lappen und Stofftieren und liebt sein weiches Bett sehr.

Vertraute Menschen werden von ihm eigenständig um Streicheleinheiten gebeten – ein schönes Zeichen, wie wohl er sich fühlt.

Ein kurzes Wochenende in Holland hat gezeigt, wie anpassungsfähig Tino ist: Autofahrt, Restaurantbesuch, Strandspaziergang und eine völlig neue Umgebung – er hat alles souverän und entspannt mitgemacht.

Gelegentlich überkommt ihn noch eine gewisse Ängstlichkeit. Er braucht dann kurz Unterstützung, findet sich aber schnell wieder zurecht. Da merkt man ihm dann an, dass er noch Neues zu entdecken hat. Treppen zum Beispiel üben wir noch fleißig, wobei er bereits Gelerntes sehr gut überträgt. Kleine Kommandos wie „Warte“ und „Weiter“ beherrscht er tadellos, und er wartet geduldig und ruhig, bis er angeschirrt und angeleint ist – kein Drängeln, kein Ziehen.

Katzen sind für ihn kein Problem – sie werden freundlich ignoriert.

Tino ist ein feiner, sensibler Hund mit einem großen Herz und einem aufrichtigen Willen zu gefallen. Wer ihm die Zeit, Sicherheit und Liebe schenkt, die er so sehr verdient, bekommt mit Tino einen ganz besonders liebenswerten Galgo.

Ein sicherer und souveräner Hundefreund/in und ein gut gesicherter Garten für Spiel und Spass wären super.

Tino ist kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt und hat einen negativen Mittelmeercheck.

Er lebt aktuell im Raum Düsseldorf und wartet dort auf sein für immer Zuhause.

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Marcus

Geboren ca.: 02.2019
Geschlecht:  männlich /kastriert
Rasse: Galgo
Größe/Gewicht: ca. 62 cm, 24 kg
Umgang mit Katzen:  noch nicht getestet
Umgang mit Kindern: freundlich, Kinder ab 12 Jahren
Eignung als Zweithund: geeignet
Mittelmeercheck:  negativ
Pflegestelle: Raum Bergkamen
Anfragen über unseren ==>Interessentenbogen
oder per Mail an  Jutta Adlon – j.adlon@farfromfear.de

Update März 2026

Marcu hat in den letzten Monaten schöne Fortschritte gemacht. Auch neue Eindrücke wie das Meer konnte er ruhig und neugierig kennenlernen. Im Wohnmobil war er entspannt, beim Ein- und Aussteigen braucht er noch etwas Unterstützung.

Marcu liebt den Garten und ist bei jedem Wetter gerne draußen unterwegs. Er genießt seine kleinen Abenteuer und streift dabei ruhig umher – Menschen gegenüber bleibt er im Garten lieber auf Abstand. Morgens begrüßt er seine Bezugsperson mit wedelnder Rute und genießt kleine Streicheleinheiten immer mehr.

An der Leine hat Marcu große Fortschritte gemacht und läuft inzwischen zuverlässig mit. In ungewohnten oder belastenden Situationen kann es noch zu Blockaden kommen, die Geduld und Ruhe erfordern. Eine sichere Führung, z. B. mit Körperleine und GPS, ist daher weiterhin wichtig.

Außerhalb eines sicher eingezäunten Gartens darf Marcu nicht frei laufen. Auch in einem Hundeauslauf ist ein sicherer Rückruf derzeit noch nicht gegeben.

Im Auto fährt er ruhig mit und lässt sich beim Tierarzt problemlos untersuchen.

Marcu ist kein großer Schmuser und bleibt in manchen Situationen vorsichtig und zurückhaltend – er ist einfach so, wie er ist, ein lieber, kleiner, dankbarer Kerl .

Fast drei Jahre hat Marcus im Tierheim gewartet.
Diese lange Zeit verbrachte er in einer spanischen Granja – draußen, bei teils rauen Wetterbedingungen. Und doch hat Marcus nie gedrängt oder gefordert. Er war einfach da: still, geduldig, tapfer.

So beginnt auch sein neues Leben – ruhig und vorsichtig, nicht laut. Mit einer besonderen Ruhe. Marcus – liebevoll „Marcu“ genannt – ist erst seit Kurzem in seiner Pflegestelle. Doch schon jetzt zeigt sich, welch feines Wesen in ihm steckt: sensibel, zurückhaltend, mit viel Potenzial. Seine Entwicklung wird liebevoll begleitet und weiter beobachtet.

Marcu ist ein sanfter, sensibler Galgo.
Er ist kleiner und zierlicher als viele Rüden seiner Rasse – ein wertvoller Aspekt für Menschen, die genau das suchen. Sein hell gestromtes Fell und die dunklen Knopfaugen ziehen den Blick auf sich – auch wenn er sich nie in den Vordergrund drängt. Und doch macht er sich auf seine stille Art bemerkbar.

Er lässt sich vorsichtig streicheln, nimmt zaghaft Leckerchen und genießt inzwischen sogar die Fellpflege. Niemals aufdringlich – einfach ein Hund, der mit leiser Präsenz und feiner Zurückhaltung Nähe zulässt.

Vom ersten Tag an war er stubenrein, hat nichts zerstört, schläft an seinem selbstgewählten Platz und bleibt auch ohne Hundegesellschaft ruhig allein zu Hause. Kein Bellen, kein Jaulen – einfach ein stiller Mitbewohner, der sich unaufdringlich ins Herz schleicht.

Er liebt sanfte Stimmen und ruhige Gesten – das gibt ihm Sicherheit. Dabei macht er keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Wer ihm respektvoll und ohne Druck begegnet, gewinnt sein Vertrauen Schritt für Schritt. Laute, direkte Annäherung verunsichert ihn – doch mit etwas Feingefühl kommt er von sich aus näher.

Alltagsgeräusche wie Fernseher, Türklingel oder Staubsauger bringen ihn nicht aus der Ruhe. Er beobachtet, hört zu, erkennt vertraute Abläufe – und wächst langsam in seinen Alltag hinein.

Im Garten bewegt sich Marcu inzwischen sicher und frei.
Er läuft ganz selbstverständlich rein und raus, liegt gern in der Sonne, sucht kleine Leckerchen und nimmt die Welt in seinem eigenen Tempo auf. Der Garten ist für ihn kein Luxus, sondern ein sicherer Lern- und Lebensraum. Nach Jahren im Freien ist er es gewohnt, selbst zu entscheiden, wann er draußen sein möchte. Der Garten gibt ihm diese Freiheit zurück – in geschütztem Rahmen. Er ist im neuen Zuhause unverzichtbar.

Spaziergänge an der Leine verunsichern ihn aktuell noch sehr.
Neue Umgebungen, fremde Geräusche, Bewegungen – all das ist ihm noch zu viel. Aktuell geht er nur kurze, bekannte Wege, und auch das in seinem eigenen Tempo. Dieses Training wird langsam und mit Geduld weitergeführt. Marcu braucht Zeit – und die darf man ihm geben.

Mit den anderen Hunden der Pflegestelle ist er freundlich, sozial und konfliktfrei. Er sucht ihre Nähe, beobachtet sie und orientiert sich gern an ihnen. Wenn es ihm zu viel wird, zieht er sich zurück. Ein ruhiger, souveräner Ersthund ist für ihn wichtig – Einzelhaltung kommt für ihn nicht infrage.

Jagdtrieb zeigt sich bisher nicht, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Auch eine kurze Fahrt im Wohnmobil hat er ruhig und entspannt mitgemacht.

Marcu braucht ein Zuhause, das ihm Zeit lässt, in Ruhe anzukommen und sich Schritt für Schritt zu entwickeln.
Große Menschenmengen, laute Feste oder hektische Besuche sind aktuell nichts für ihn – sein Herz schlägt für eine ruhige Umgebung mit Vertrautem. Wer ihm diese Geduld und Sicherheit geben kann, wird einen treuen Begleiter an seiner Seite haben, der mit der Zeit auch kleine Ausflüge und ruhige Besuche genießen kann.

Für Marcu suchen wir daher ein ruhiges Zuhause im Grünen – mit sicher eingezäuntem Garten, ohne kleine Kinder, ohne Trubel. Er ist kein Hund für ein Leben voller Termine oder wechselnder Eindrücke. Was er braucht, ist Stabilität und ein Ort, an dem er sich sicher fühlen darf.

Gesucht werden Menschen, die feine Seelen sehen – und verstehen können.

Marcu ist geimpft, gechippt, kastriert und negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet.

Er lebt in einer Pflegestelle im Raum Bergkamen und kann dort gern kennengelernt werden – so wie er ist.

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Manolo

Geboren: 02.2019
Geschlecht: männlich,  kastriert
Rasse: Galgo
Größe: 65 cm
Umgang mit Katzen: geeignet – sollten Hunde erfahren sein 
Umgang mit Kindern: nicht getestet
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Eckernförde
MMK Test: negativ
Anfragen über unseren ==>Interessentenbogen
oder per Mail an Uli Gerken – u.gerken@farfromfear.de

Manolo sucht ein besonderes Zuhause

Manolo ist ein freundlicher, sanfter und kooperationsbereiter Hund, der in den letzten Monaten bereits Vertrauen aufgebaut hat – aber er gehört zu den Hunden, die Zeit, Geduld und ein sehr ruhiges Umfeld brauchen, um wirklich anzukommen.

Manolo ist ein stiller Beobachter, der sich oft zurückzieht und viele Stunden an einem sicheren Ort verbringt. Nähe lässt er zu, aber nur dann, wenn er selbst bereit dafür ist. Auch beim Fressen braucht er Raum – erst dann fühlt er sich wohl genug, um zu fressen oder aus dem Garten ins Haus zu kommen.

Leckerlis nimmt er selten aus der Hand, sein Misstrauen sitzt tief. Es wirkt, als sei er früher mit Futter angelockt und dann „gegriffen“ worden. Vertrauen muss bei ihm wachsen – langsam und in kleinen Schritten.

Er ist grundsätzlich stubenrein und meldet sich meist zuverlässig. Wenn doch einmal etwas passiert, reagiert er auf laute Ansprache extrem sensibel. Dann zieht er sich oft stundenlang ins Obergeschoss zurück und kommt erst vorsichtig wieder hervor.

Manolo möchte alles richtig machen, doch seine Vergangenheit hat Spuren hinterlassen. Er braucht Menschen, die seine Sensibilität verstehen und ihm die Zeit geben, die er braucht.

Sein Gesundheitszustand ist aktuell schwer einzuschätzen. Er hat Herzprobleme, die derzeit noch nicht medikamentös behandelt werden müssen, aber regelmäßige Kontrollen sind nötig. Sein Fell ist an vielen Stellen sehr dünn oder fehlt ganz, ob sich das noch verbessert, ist ungewiss. Die vorhandenen Liegeschwielen zeigen deutliche Spuren seines bisherigen Lebens. Er frisst recht gut, reagiert aber empfindlich auf verschiedenes Futter und Stress –beides kann schnell zu Durchfall führen. 

Er ist rassetypisch mit einem sehr starken Jagdtrieb ausgestattet. Sonst geht er an der Leine sehr ordentlich.

Bei Begegnungen mit fremden Menschen und Hunden ist Manolo manchmal überfordert. Aber daran wird mit ihm fleißig geübt.

Wo er allerdings eine große Kreativität zeigt, ist in der  Beschaffung von Nahrung die nicht für ihn bestimmt ist und er zeigt auch eine große Sammelleidenschaft. Ob´s Schuhe, Stofftiere, Socken o.ä. sind, er bunkert alles in seinem Korb. Daher ist ein aufgeräumter Haushalt von Vorteil.

Wir suchen für ihn ein Zuhause mit viel Ruhe, Geduld und Verständnis für traumatisierte Hunde. Menschen, die keinen „fertigen“ Hund erwarten, sondern einen Gefährten, der in kleinen Schritten Vertrauen fasst.

Ein sicher eingezäunter Garten oder die Möglichkeit in einem gesicherten Freilauf sollten vorhanden sein. Andere Hunde sind möglich, wenn sie souverän und ruhig sind. 

Besuchen können Sie Manolo im Raum Eckernförde

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